<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Babylonic news from the shifting borders of Asia</description><title>MIGRASIA</title><generator>Tumblr (3.0; @migrasia)</generator><link>http://www.migrasia.net/</link><item><title>Aufrüstung an der griechisch-türkischen Grenze</title><description>&lt;p&gt;In der Telepolis ist jetzt ein &lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36920/1.html" target="_blank"&gt;Artikel zu den aktuellen technischen Entwicklungen an den EU-Außengrenzen&lt;/a&gt; erschienen. Beschrieben wird u.a. die Arbeit an unbemannten Fahrzeugen. Außerdem viele Links auf relevante Frontex- und Regierungsdokumente und frühere Telepolis-Artikel, meist wie dieser von Matthias Monroy.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/23157365587</link><guid>http://www.migrasia.net/post/23157365587</guid><pubDate>Wed, 16 May 2012 04:47:00 -0400</pubDate><category>migration</category><category>frontex</category></item><item><title>Veranstaltung: "It's complicated - Adoption als unsichtbare Form der Migration" 18.05.2012, Berlin</title><description>&lt;a href="http://koreaverband.ahkorea.com/_board8/bbs/board.php?bo_table=ank_veranstaltung&amp;wr_id=92"&gt;Veranstaltung: "It's complicated - Adoption als unsichtbare Form der Migration" 18.05.2012, Berlin&lt;/a&gt;: &lt;h2&gt;Vorträge und Panel-Diskussion zur transnationalen Adoption aus Korea (30. Korea-Madang)&lt;/h2&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Freitag, 18.05.2012 19.00 - 21.00 h&lt;br/&gt;Ort: Koreanische Kulturabteilung, Leipziger Platz 3, 10717 Berlin&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;mit anschließendem Get-Together&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Referenten / Künstler:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; Anja Michaelsen, Kate Hers, Kim Sperling&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Moderation: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;Jee-Un Kim&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;In der Diskussion koreanischer Migration und Diaspora findet die Geschichte der transnationalen Adoption in den seltensten Fällen Beachtung. Dabei ist Südkorea im 20. Jahrhundert das Land mit der längsten Adoptionsgeschichte. Seit 1953 wurden (und werden) mindestens 200.000 Kinder ins westliche Ausland entsendet.&lt;/span&gt;&lt;span&gt;                                                       &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Im Adoptivland markieren Adoptierte eine Schnittstelle von Mehrheitsgesellschaft und koreanischer Community bzw. eine besondere Form der ‚Re-Migration’ von Auslandskoreaner/innen nach Korea. Dabei werden komplizierte Fragen der Zugehörigkeit, (trans)nationaler Identität, Rassismuserfahrung, Familienbindung, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit sowohl in Mehrheits- als auch in migrantischer Community aufgeworfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Auf der Veranstaltung wird Adoptionsmigration aus drei verschiedenen Perspektiven betrachtet und in Zusammenhang mit Fragen von Migration und Diaspora gestellt: Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, als kreative Auseinandersetzung im Bild, als provokative künstlerische Interaktion. Historische Kontexte und biographische Themen werden aufeinander bezogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Asiatische Deutsche werden in Deutschland vielfach als “unsichtbare” Minderheit bezeichnet. Koreanische Adoptierte erscheinen in ihrer spezifischen Situation doppelt unsichtbar. Sie melden sich heute als Erwachsene selbst zu Wort und werfen einen kritischen Blick auf ihre eigene und kollektive Geschichte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;img height="736" id="target_resize_image[]" name="target_resize_image[]" src="http://koreaverband.ahkorea.com/_board8/data/cheditor/fixed/hers_02nohchimmissing_20052006.jpg" width="520"/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;br/&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Eine Veranstaltung des Korea-Verbands in Kooperation mit korientation e.V.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Korea-Madang“&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Eintritt frei&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/23039700534</link><guid>http://www.migrasia.net/post/23039700534</guid><pubDate>Mon, 14 May 2012 11:08:00 -0400</pubDate><category>migration</category><category>adoption</category><category>transnational</category><category>south korea</category><category>identity</category><category>diaspora</category></item><item><title>Ankündigung: Vortrag "Diaspora ohne Heimat: Der Einfluss der Rückkehrmigration auf Japanische Auswanderergemeinden in Südamerika", 7. Mai 2012, Berlin</title><description>&lt;p&gt;Ein interessanter Gastvortrag zum Thema  &amp;#8220;Diaspora ohne Heimat: Der Einfluss der Rückkehrmigration auf Japanische Auswanderergemeinden in Südamerika“  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wann: Montag, den 7. Mai 2012, 18.00 Uhr c. t., &lt;br/&gt;Wo: Ehrenbergstr. 26 - 28 (Hörsaal 009), 14195 Berlin &lt;br/&gt;&lt;br/&gt; Vortrag von Prof. Dr. Wolfram Manzenreiter (Universität Wien) &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;#8220;Mehr als 2,5 Millionen Menschen in Südamerika gelten heute als Nachkommen japanischer Auswanderer (Nikkei). Die Geschichte ihrer Vorfahren ist relativ gut bekannt, zumal in jüngerer Vergangenheit das Phänomen der Rückkehrmigration nach Japan zu erneutem Interesse an den Diasporen und der wechselhaften Bedeutung von Nationalität, Ethnizität und Staatsbürgerschaft geführt hat. Die spezifischen Erfahrungen der Nikkei in der Fremde bergen das Potenzial, sich erneut mit der Bedeutung des Diasporakonzepts auseinanderzusetzen. Die Rückkehr der Nikkei hat nicht die von James Clifford (1994) postulierte Negation der Diaspora mit sich gebracht; stattdessen scheint sie die Erfahrung der Entwurzelung und Dislokation potenziell zu verstärken. Aufbauend auf meiner Feldforschung in Argentinien, Bolivien, Japan und Paraguay spreche ich angesichts der doppelten Zurückweisung und Erfahrung der Fremdheit von der quadrierten Diaspora, in der die Bedeutung und kontrastive Zuordnung von Heimat und Gastland selber fragwürdig und fluktuierend erscheinen.&amp;#8221; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wolfram Manzenreiter ist Ao. Professor am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien. Im Rahmen seines Forschungsschwerpunkts zur modernen japanischen Gesellschaft setzt er sich mit sozialen und kulturellen Aspekten der Globalisierung auseinander, vor allem in Sport und Körperkultur, nun auch im Kontext der Migration. &lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/22118163310</link><guid>http://www.migrasia.net/post/22118163310</guid><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:51:10 -0400</pubDate><category>migration</category><category>diaspora</category><category>Japan</category><category>South America</category><category>research</category></item><item><title>Asia/Middle East: Migrant Forum Asia &amp; HRW demand increased protections for Migrant Workers</title><description>&lt;div class="field field-type-text field-field-news-teaser"&gt;
&lt;div class="field-items"&gt;
&lt;div class="field-item odd"&gt;&lt;span&gt;Labor ministers from 19 Asian and Middle Eastern countries should endorse protections for migrant workers and increase dialogue with civil society,&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.mfasia.org/"&gt;Migrant Forum Asia&lt;/a&gt;&lt;span&gt; and Human Rights Watch said today. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="field-item odd"&gt;&lt;span&gt;The ministers are meeting in Manila from April 17 to 19, 2012, as part of the second round of the Abu Dhabi Dialogue, an inter-regional consultation between labor-sending countries and labor-receiving countries on contractual migrant workers.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="field-item odd"&gt;&lt;span&gt;&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="field-item odd"&gt;&lt;span&gt;Labor-sending countries in the Abu Dhabi Dialogue include Afghanistan, Bangladesh, China, India, Indonesia, Nepal, Pakistan, the Philippines, Sri Lanka, Thailand, and Vietnam. Labor-receiving countries include Bahrain, Kuwait, Oman, Qatar, Saudi Arabia, Singapore, the United Arab Emirates, and Yemen. Japan, Malaysia, and South Korea will participate as observers. The first round of the Abu Dhabi Dialogue was hosted by the United Arab Emirates in 2008 and was an offshoot from the Colombo Process, a regional meeting of labor-sending countries.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;The theme of this meeting is, &amp;#8220;Sustaining Regional Cooperation Toward Improved Management of Labor Mobility in Asia.&amp;#8221; Last week, organizers extended a few invitations to civil society representatives to observe some sessions but they will not be allowed to speak. Civil society will hold a parallel consultation process to discuss their recommendations for governments.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;#8220;Increased regional cooperation is essential for improving protection of migrant workers&amp;#8217; rights,&amp;#8221; said William Gois, regional coordinator of Migrant Forum in Asia, a regional network of more than 200 migrants&amp;#8217; rights groups in Asia.&amp;#8221;But as civil society, we want to know what is going on, we want to be part of the process, and we demand opportunities for genuine participation.&amp;#8221;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;The governments will discuss &lt;a href="http://www.dole.gov.ph/abudhabi/materials/Draft%20Framework%20of%20Regional%20Collaboration.pdf"&gt;&lt;u&gt;the draft for a &amp;#8220;2012 Framework of Regional Collaboration of the Abu Dhabi Dialogue,&amp;#8221;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; which would commit them to taking domestic, bilateral, and multilateral measures to increase the benefits of international labor migration. The draft is based on the input from the first dialogue and a meeting of senior officials in January. Preparatory documents for the conference include examples of best practices and recommendations on government oversight of four stages of migration: recruitment, employment abroad, preparation for return, and reintegration.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;The draft framework contains many positive elements that could help reduce recruitment-related exploitation and workplace abuse of contractual migrant workers,&amp;#8221; said &lt;a href="http://www.hrw.org/bios/nisha-varia"&gt;&lt;u&gt;Nisha Varia&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, senior &lt;a href="http://www.hrw.org/topic/womens-rights"&gt;women&amp;#8217;s rights&lt;/a&gt; researcher for Human Rights Watch. &amp;#8220;But it should also call on governments to revise labor laws and immigration policies that contribute to abuse, especially the exclusion of &lt;a href="http://www.hrw.org/topic/womens-rights/domestic-workers"&gt;domestic workers&lt;/a&gt; from labor codes and sponsorship systems that link a worker&amp;#8217;s residency to his or her employer.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Migrant workers play a key economic role. They fill labor demands in host countries and provide much-needed income for their own countries. In 2011, the World Bank estimates, Asian migrants sent home US$191 billion in remittances. Gulf countries in particular rely heavily on Asian contract labor; for example, there is approximately one migrant domestic worker for every two Kuwaiti citizens. Migrants from Bangladesh, India, Pakistan, and Sri Lanka have provided the labor for construction booms in Saudi Arabia, the United Arab Emirates, and Bahrain.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;But many migrants are at high risk of abuse, the groups said. Domestic workers are excluded from basic labor protections such as a weekly rest day and limits to working hours. Many migrants have limited information about their rights and face abuses such as deception about their jobs, heavy debt burdens from excessive recruitment fees, unpaid wages, and hazardous work conditions. Limited access to redress means that some get trapped in situations of forced labor and trafficking.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Find out more here: &lt;a href="http://www.trust.org/trustlaw/news/asiamiddle-east-increase-protections-for-migrant-workers?"&gt;&lt;a href="http://www.trust.org/trustlaw/news/asiamiddle-east-increase-protections-for-migrant-workers?"&gt;http://www.trust.org/trustlaw/news/asiamiddle-east-increase-protections-for-migrant-workers?&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/21262175857</link><guid>http://www.migrasia.net/post/21262175857</guid><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 05:55:00 -0400</pubDate><category>migrant workers</category><category>ASIA</category><category>Middle East</category><category>domestic workers</category><category>human rights</category><category>policy</category><category>international conventions</category></item><item><title>Update to overseas domestic workers landmark ruling in Hongkong</title><description>&lt;a href="http://uk.news.yahoo.com/hong-kong-court-overturns-maid-residency-ruling-013641945.html"&gt;Update to overseas domestic workers landmark ruling in Hongkong&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;On 28 March, Hong Kong’s court of appeal overturned a previous landmark ruling that had opened the door for thousands of foreign maids to claim residence in Hong Kong. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The lawyers of Evangeline Vallejos, who had brought the case to court, said they would take the case — the first of its kind in Asia — all the way to the &lt;span class="yshortcuts" id="lw_1332906521_4"&gt;Court of Final Appeal&lt;/span&gt;, Hong Kong’s highest court.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“The interpretation of the law creates a second-class citizen,” counsel Mark Daly told AFP. ”We will continue on to the Court of Final Appeal until we get justice.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rights advocates said the ruling sent the wrong message to other Asian nations that relied on poorly paid maids from less wealthy countries to toil at jobs locals no longer wanted to do. Hong Kong has around 300,000 foreign domestic helpers mainly from Indonesia and the Philippines. &lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/20112892050</link><guid>http://www.migrasia.net/post/20112892050</guid><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 07:48:10 -0400</pubDate><category>Hong Kong</category><category>human rights</category><category>settlement rights</category><category>domestic workers</category><category>philippines</category><category>indonesia</category><category>litigation</category></item><item><title>Tribunal 12: locating Europe's moral, legal and political responsibilities for its human rights violations against asylum seekers, refugees, migrants</title><description>&lt;p&gt;Recently came across this very interesting initiative: Tribunal 12&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inspired by the International War Crimes Tribunal that was formed by Bertrand Russell and Jean-Paul Sartre in 1967, Tribunal 12 sets out to locate the moral, legal and political responsibilities as well as call for a change within the European asylum, migration and border system.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tribunal 12 advocates a change within the European system that currently treats people who flee to Europe disrespectfully and exposes them to systematic violations.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In order to achieve this, Tribunal 12 sets out to make visible what refugees, asylum seekers and migrants are experiencing in their encounter with Europe and:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Investigate whether human rights are violated.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Expose the hidden structures that allow for the inhumane treatment of refugees, asylum seekers and migrants.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Locate the moral, legal and political responsibility for the current situation in Europe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;THE TRIBUNAL SESSIONS&lt;br/&gt;Tribunal 12 will present four sessions focusing on: border control, the asylum process, undocumented migrants, and detention &amp;amp; deportation. Each session is introduced and led by a prosecutor who will present evidence that may consist of witness statements, expert presentations, statistics, reports and stories. Artistic expressions will form an integral part of the tribunal and the sessions will have a dramaturgical framework. Members of the jury are internationally acclaimed persons active within the fields of philosophy, international law, literature, arts and activism:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nawal El Saadawi, Saskia Sassen, Nuruddin Farah, Sadik J. Al-Azm, Henning Mankell, Parvin Ardalan, B.S. Chimni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Date: 12 May, 2012&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Location: Sergels torg &amp;amp; Kulturhuset in Stockholm and all over Europe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;More info, a call for evidence, flyers can be found on &lt;a href="http://www.tribunal12.org"&gt;www.tribunal12.org&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/20112689632</link><guid>http://www.migrasia.net/post/20112689632</guid><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 07:37:18 -0400</pubDate><category>europe</category><category>Border Control</category><category>human rights</category><category>migration</category><category>asylum</category><category>refugees</category><category>civil society</category><category>campaign</category></item><item><title>Deutschland und Indien wollen gegenseitige Rentenansprüche anerkennen</title><description>&lt;a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/2012_03/2012_109/04.html"&gt;Deutschland und Indien wollen gegenseitige Rentenansprüche anerkennen&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;Am 6. März 2012 brachte die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Umsetzung des 2011 mit Indien geschlossenen Abkommens “über soziale Sicherheit” in den Bundestag ein. Hintergrund ist die Feststellung, dass dass Arbeitnehmer “im Rahmen der gewachsenen wirtschaftlichen Beziehungen” zwischen Deutschland und Indien vermehrt Zeiten bei den Rentenversicherungsträgern beider Staaten erwerben. Das Abkommen sieht nun die uneingeschränkte Zahlung von Renten in den anderen Staat vor.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/18949800334</link><guid>http://www.migrasia.net/post/18949800334</guid><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 10:42:13 -0500</pubDate><category>india</category><category>germany</category></item><item><title>Singapore government announces mandatory weekly rest day for foreign domestic workers</title><description>&lt;a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-17267746"&gt;Singapore government announces mandatory weekly rest day for foreign domestic workers&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;For a decade activists are campaigning for better working conditions for the more than 200,000 foreign domestic workers in Singapore. Now the government of the city state has decided that they must get a weekly day off from 1 January 2013. &lt;a href="http://twc2.org.sg/" title="Transient Workers Count Too"&gt;Transient Workers Count Too&lt;/a&gt;, a non-government organisation at the forefront of campaigning welcomed the move. However, the group urged the government to consider applying the new legislation to all domestic workers as the provision is limited only to those whose work permits are renewed or issued after January 2013. “Otherwise, there will be quite a significant population of domestic workers who will have to wait for a considerable amount of time before they have access to this basic labour right,” said the group’s speaker Noorashikin Abdul Rahman. In Hong Kong foreign domestic workers already enjoy a rest day each week.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/18861484337</link><guid>http://www.migrasia.net/post/18861484337</guid><pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:13:00 -0500</pubDate><category>singapore</category><category>migrant workers</category><category>domestic workers</category></item><item><title>Sozialdemokratische Argumente gegen die Personenfreizügigkeit</title><description>&lt;p&gt;In einem &lt;a href="http://www.woz.ch/artikel/2012/nr08/schweiz/21803.html" target="_blank"&gt;Interview mit der WOZ vom 23.2.2012&lt;/a&gt; fordert die Schweizer SP-Nationalrätin Jaqueline Badran die Begrenzung des freien Zuzugs von Arbeitskräften, argumentiert dabei aber nicht ausländerfeindlich, sondern will die Arbeits- und Lebensbedingungen der MigrantInnen verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da eine europäische Steuerharmonisierung derzeit nicht durchsetzbar sei, könne nur durch eine Kontingentierung der Drohung mit &amp;#8220;Kapitalflucht&amp;#8221; durch die Großunternehmen begegnet werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Wir haben einen extremen innereuropäischen Steuerwettbewerb und unterschiedliche arbeitsmarktliche Systeme. So lange die Player auf dem Markt nicht gleich lange Spiesse haben, wird das Kapital immer die Bedingungen diktieren können, weil es immer mit dem Wegzug drohen kann. &amp;#8230; Das funktioniert aber nur, solange die Personenfreizügigkeit da ist. Die können nicht gehen ohne Personenfreizügigkeit, die müssen ihre Leute mitnehmen, Kapital geht nicht einfach so. &amp;#8230; &lt;br/&gt;Fakt ist: Das Headquarter-Hopping findet statt. Wir haben jede Woche einen neuen Konzern, der seinen Hauptsitz in die Schweiz verlegt, weil die Konzerne hier Steuerregimes vorfinden, die für sie sehr profitabel sind. Das ist im gesamteuropäischen Kontext extrem unsolidarisch: Wir machen uns der Vernichtung des Steuersubstrats schuldig, das dann anderswo fehlt, und zementieren so das soziale Gefälle innerhalb Europas. &amp;#8230; &lt;br/&gt;Die europäische Bevölkerung wird zu mobilen Humankapitaleinheiten degradiert, die nach den Bedürfnissen der Konzerne herumgeschoben werden. Wenn wir als Linke Kontingente bei der Zuwanderung fordern, schaffen wir ein Gegendrohszenario zu dem des Grosskapitals, indem wir sagen: Wenn die bürgerliche Mehrheit nicht bereit ist, die Steuerregimes anzupassen, dann lassen wir nicht zu, dass ihre Klientel auf ausreichende Humanressourcen zurückgreifen kann. Wir drohen, den Lebensnerv dieses Sys­tems zu durchtrennen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Umfassende Bewegungsfreiheit führt nach Badrans Meinung vor allem zur Verschärfung des Lohndrucks und der Zunahme unfreiwilliger Migration:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Die Linke sieht die Personenfreizügigkeit allzu gern als Konzept der freien Menschen in einer freien Welt und somit als Grundrecht. Noch so gerne hätte ich so eine Welt. Aber 95 Prozent der Migration ist unfreiwillig. Deshalb fordere ich eine Bekämpfung der Ursachen der Migration und nicht der negativen Symptome. Was die Linke heute mit den flankierenden Massnahmen tut, ist nur eins: die Kollateralschäden eines ausbeuterischen Systems verwalten. &amp;#8230; Die SP, die Partei der gerechten Verteilung, sollte darauf bedacht sein, den Futtertrog, sprich: das Kapital, innerhalb von Europa zu verteilen, nicht die Menschen. &amp;#8230;&lt;br/&gt;Wir müssen aufhören mit der Mentalität, die besagt: «Der Markt holt die Leute, die er braucht, und wir kehren unten seine Opfer zusammen.» Was wir langfristig brauchen, ist ein globales Wirtschaftssystem ohne Wachstumszwang und damit einhergehend eine gerechte Verteilung von Einkommen, Vermögen und Chancen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der nicht-organisierten, prekär beschäftigten, oder gar undokumentierten MigrantInnen stehen nicht im Mittelpunkt dieser Analyse. Sie gelten der Sozialdemokratin allenfalls als Folgeproblem:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Bei der Migration aus wirtschaftlicher Gier geht es um Steuerdumping; bei der Migration aus wirtschaftlicher Not ist es das unerträgliche Reichtumsgefälle. &amp;#8230; Und die Migration aus wirtschaftlicher Not ist nicht ausschliesslich – aber auch – eine Folge der Migration aus Gier: Wo ein Headquarter hinzieht, zieht das auch immer eine Folgemigra­tion nach sich. Irgend jemand muss denen ja ihre Hintern abwischen, ihre Häuser aufstellen, sie in den Spitälern pflegen. Diese Folgemigration macht die grosse Masse aus und verursacht erst die ganzen Engpässe – bei den Spitälern, in den Schulen, auf dem Wohnungsmarkt.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/18377693289</link><guid>http://www.migrasia.net/post/18377693289</guid><pubDate>Mon, 27 Feb 2012 08:16:00 -0500</pubDate><category>migrant workers</category></item><item><title>Chinese migrants in the UK</title><description>&lt;a href="http://www.jrf.org.uk/sites/files/jrf/chinese-migrant-experience-full.pdf"&gt;Chinese migrants in the UK&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;I came across an interesting publication, recently published (Dec 2011) in the UK by Wai Yin Chinese Women’s Society and the Research Institute for Health Social Change: &lt;strong&gt;“Chinese Migrants: Their experiences in their own words”.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;This short and illustrative publication asks what is life like for Chinese migrants who come to the UK by exploring:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;what draws people from China to the UK,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;how they come,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;their experiences when they get here, &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;how they build a new life…&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; The short publication is available as a &lt;a href="http://www.jrf.org.uk/sites/files/jrf/chinese-migrant-experience-full.pdf" target="_blank"&gt;pdf file/e-book&lt;/a&gt;.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;The publication is part of a Joseph Rowntree Foundation research project on “&lt;a href="http://www.jrf.org.uk/publications/chinese-experiences-forced-labour" target="_blank"&gt;Experiences of Forced Labour among Chinese migrant workers&lt;/a&gt;” in the UK. Based on interviews with 32 Chinese migrant workers, mostly working in Chinese catering and hospitality business, the report &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;outlines      patterns of migration for work from China to the UK, &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;explores      the complex relationship between migration, work and family,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;reveals the range of exploitation &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;considers      what makes low-skilled migrant workers from China vulnerable to forced      labour…&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;span&gt;The research report can be viewed/downloaded &lt;a href="http://www.jrf.org.uk/sites/files/jrf/Chinese-labour-EBOOK.pdf" target="_blank"&gt;here&lt;/a&gt; (e-book). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/14117096441</link><guid>http://www.migrasia.net/post/14117096441</guid><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:31:03 -0500</pubDate><category>UK</category><category>China</category><category>Migrant workers</category><category>Experiences</category><category>Research</category></item><item><title>Philippine migrant domestic worker wins landmark case in Hong Kong</title><description>&lt;p&gt;In Oct 2011, Hong Kong&amp;#8217;s High Court has ruled that a domestic worker from the Philippines should be allowed to apply for permanent residency in the city. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The case was brought by Evangeline Banao Vallejos, who has worked for the same Hong Kong employer for more than 25 years. Until now, foreigners could apply for permanent residence after living legally in Hong Kong for 7 years; however, this did not apply to domestic workers. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The ruling could lead to many migrant domestic workers in Hong Kong (estimates speak of 300.000 people, of whom around 1.000 have been living in HK for more than 7 years) winning rights to residency. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;You can listen to a short radio feature by Banyar Kong Janoi (Asia Calling) on why the case is so import to the lives of thousands of people &lt;a href="http://www.radio1812.net/article/philippine-immigrant-maid-wins-landmark-hong-kong-case"&gt;here&lt;/a&gt; (radio1812 website). &lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/13642452559</link><guid>http://www.migrasia.net/post/13642452559</guid><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:37:00 -0500</pubDate><category>migrant workers</category><category>Hong Kong</category><category>domestic workers</category><category>settlement rights</category></item><item><title>Monthly publication: Asian Workers News</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Asian Workers News&lt;/strong&gt; is a monthly, free, English-language publication by the Korean NGO &amp;#8220;Solidarity with Migrants&amp;#8221; (SOMI, based in Busan) with regional and local news on developments, issues and events affecting migrants.   &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The last issue (No. 295, Sept 2011), for example, included articles on&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Night work and its implications for migrant workers (&amp;#8220;Night work, let&amp;#8217;s think about it&amp;#8221;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;7th Anniversary of Sapinako, a Busan-based Filipino community organisation (&amp;#8220;Sapinako&amp;#8217;s Double Celebration&amp;#8221;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rights to organise and collective action of migrant workers in South Korea (&amp;#8220;Court acknowledged rights to organise and collective action of MWs&amp;#8221;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Illegal employer practices in the workplace (&amp;#8220;Penalty for using toilet - 5.000 Won for using it once &amp;amp; 10.000 Won for using it twice&amp;#8221;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Announcement of the 8th Asia Cultural Festival in Busan &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Counseling column &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;You can view their online archive of previous newsletters here: &lt;a href="http://fwr.jinbo.net/awn.html"&gt;&lt;a href="http://fwr.jinbo.net/awn.html"&gt;http://fwr.jinbo.net/awn.html&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The archive contains newletters no. 272 to 291 (Feb 2010 to April 2011), but older and newer publications can be requested as pdf-versions by emailing noja@paran.com.   &lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/13456422468</link><guid>http://www.migrasia.net/post/13456422468</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:22:00 -0500</pubDate><category>migrant workers</category><category>South Korea</category><category>NGO</category><category>publications</category></item><item><title>Migration &amp; international marriages... </title><description>&lt;p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;The Nov 12 issue of The Economist featured an &lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://www.economist.com/node/21538103"&gt;&lt;span&gt;interesting article on &lt;strong&gt;international marriages&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; (&amp;#8220;Herr and Madame, Senor and Mrs&amp;#8221;) which seems timely as many governments around the world are imposing/maintaining restrictions on family migration and family reunification, arguing, for example, that cross-border marriages destabilise their societies (or ethnic homogeneity), that they are often exploitative (e.g. between an older richer man and a younger woman from a poor country) and should thus be prevented, or that there is a high risk of &amp;#8216;sham marriages&amp;#8217; for the sole purpose of gaining legal status for the &amp;#8216;foreign&amp;#8217; spouse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Drawing particularly on research and sources in Asia and Europe, the article discusses global trends and local phenomena around marriages involving partners of different nationalities.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Some key insights the article presents are:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&amp;#8220;While international marriages seem to be on      the rise globally, Asia is the part of the world where cross-border      marriages have been rising most consistently.&amp;#8221; For example, in 5% of      marriages in Japan in 2008-09 included a foreign spouse (with four times      as many foreign wives as husbands), compared to less than 1% before 1980.      In South Korea over 10% of marriages included a foreigner in 2010, up from      3.5% in 2000. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&amp;#8220;While in Europe and America marriage tends      to follow migration, in Asia people often marry to migrate.&amp;#8221; This is      exemplified by reference to arranged marriages in South Korea between      Korean men and women from other Asian countries, or marriages in Taiwan      between Taiwanese men and Vietnamese women, for which prospective grooms      pay up to $20,000-30,000. There seem to be different reasons for men in      such countries looking for &amp;#8216;foreign brides&amp;#8217;: the so-called &amp;#8220;marriage      strike&amp;#8221; in richer East and South-East Asian countries, as well as      &amp;#8216;gaps&amp;#8217; in the local marriage markets caused in some countries by a      preference for males at birth. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;The article goes on discussing the controversial nature of marriages &amp;#8220;between girls from poor countries and older men from rich ones&amp;#8221;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&amp;#8220;&lt;span&gt;As Sang-lim      Lee of the International Organisation of Migration centre in Goyang says,      when men pay the brides’ family “they tend to think they have bought a      good. If it has a defect, they think they can send it back.”&amp;#8230; &lt;/span&gt; It      is true that some young women are victims of cruelty, neglect, physical      abuse and trafficking. Women in strange countries are almost always      vulnerable. The media in Vietnam tend to portray migrant brides either as      victims of trafficking or people driven by desperate poverty to migrate&amp;#8230;      However, while &amp;#8220;Vietnamese girls are seen in much of Asia as the paradigm      of the submissive foreign bride,&amp;#8221; a study of their role in Taiwan      shows that many are married to men whose companies trade with Vietnam -      and they are vital to the companies&amp;#8217; future. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&amp;#8220;Remittances to families left behind help      keep the practice alive in Vietnam, even though many young men there      dislike it and say they have been driven out of their villages by the      shortage of brides and forced to migrate to Hanoi and Ho Chi Minh City.      Similarly, marriage abroad is seen as so desirable by the Punjabi diaspora      that the press in Punjab is full of advertisements offering to arrange      marriages abroad.&amp;#8221;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;However, &lt;/span&gt;&lt;span&gt;this is not the dominant pattern, nor the sole one. For example, &amp;#8220;i&lt;/span&gt;&lt;span&gt;n a “reverse migration” Japanese women from      rich Tokyo have married into poor peasant families in South-East      Asia—especially in Bali and Thailand—and settled down to live a more      “authentic” rural life, perhaps as a way of escaping the strictness of      Japanese family life.&amp;#8221; &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&amp;#8220;Children of international marriages in South      Korea have more health problem than average. In Taiwan, they do less      well at school—something that occurs in European countries,      too. Nevertheless, international marriages often seem to work for the couple      involved—at least if the longevity of their union is any      guide.&amp;#8221; &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/13453274454</link><guid>http://www.migrasia.net/post/13453274454</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:17:00 -0500</pubDate><category>family migration</category><category>international marriages</category><category>Asia</category><category>Europe</category></item><item><title>Kommen, um nicht bleiben zu sollen</title><description>&lt;p&gt;Mit Projekten wie der »zirkulären Migration« oder »Mobilitätspartnerschaften« möchte Deutschland dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Wenn als Partner­länder für diese Projekte die Maghreb-Staaten und Ägypten genannt werden, geht es nicht um Zuwanderung, sondern um neue Abkommen zur Grenzsicherung der EU.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;von Christian Jakob&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist schon vertrackt. Immer wieder, klagt Dirk Niebel (FDP), deutscher Entwicklungsminister wider Willen, machten sich gut ausgebildete Männer und Frauen in den Entwicklungsländern auf den Weg, um ihre Heimat zu verlassen und gen Norden zu ziehen. »Brain Drain«, Qualifiziertenabfluss, nennen Forscher dieses Phänomen. Es lindert zwar den hierzulande zunehmenden Fachkräftemangel, bereitet den Ländern des Südens aber zusätzliche Probleme. »Diese Menschen werden in ihrer Heimat dringend gebraucht«, sagt Niebel oft. Diese Verantwortungslosigkeit der Arbeitsmigranten bereitet deutschen Entwicklungspolitikern Kopfzerbrechen. Bei einer Rede zur Eröffnung des Forums »Migration weltweit« in Stuttgart im Oktober vorigen Jahres nannte Niebel ein Beispiel: »Es ist widersinnig: Großbritannien unterstützt einerseits den Aufbau des Gesundheitssystems in Malawi, andererseits wirbt der britische National Health Service aktiv Krankenschwestern ab.«&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der seit einiger Zeit propagierte Ausweg aus der Gewissensnot hat einen wohlklingenden Namen: »Triple Win« heißt ein Projekt, das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ins Leben gerufen hat. »Die Idee des Triple-Win-Projekts ist es, den Migrationsprozess so zu gestalten, dass er für alle Beteiligten Vorteile bringt: für das Herkunftsland, für das Zielland und natürlich für die Menschen selbst«, sagte GIZ-Vorstandsmitglied Jürgen Wilhelm Mitte Mai im Gespräch mit der Deutschen Welle. Mit Pilotprojekten »zirkulärer Migration« will die GIZ Fachkräfte aus »Mangelberufen«, etwa Altenpfleger, aus Entwicklungsländern nach Deutschland holen. Einige Jahre dürfen sie hier arbeiten und sollen dann, mit einer Art Rückkehrprämie abgefunden, in ihre Heimat zurückkehren – eine Wiederbelebung des Gastarbeitermodells in homöopathischer Dosierung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;»Triple Win« steht auch im Titel einer Studie, die Ende September vom Sachverständigenrat für Migration (SVR), einem Think-Tank für Einwanderungsfragen, vorgelegt wurde. Auch sie legt der Bundesregierung nahe, Deutschland für »zirkuläre Migration« zu öffnen. Und auch der SVR betont dabei die Sorge um die Entwicklung des Südens: »Die Herkunftsländer verlieren Arbeitskräfte nicht auf Dauer«, heißt es darin, sie profitierten von den Rücküberweisungen der Migranten, und »die irreguläre Migration, die mit hohen Risiken für die Zuwanderer verbunden ist, kann begrenzt werden«. Gemeint ist, dass künftig weniger Migranten auf die mitunter mörderisch gefährlichen Wege der illegalen Einreise angewiesen seien – obwohl für die Pilotphase gerade einmal 500 bis 1 000 Teilnehmer hereingelassen werden sollen. Das Ganze sei als eine Art erweiterte Entwicklungshilfe zu verstehen. »Das arbeitsmarktpolitische Potential zeitweiliger Zuwanderung für Deutschland fällt bescheiden aus«, sagte der SVR-Experte Heinz Fassmann bei der Präsentation der Studie. »In erster Linie profitieren die Herkunftsländer.«&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer nun glaubt, der unter anderem von Volkswagen, Vodafone, Bertelsmann und dem Metro-Konzern finanzierte SVR wolle Deutschland tatsächlich für Arbeitssuchende aus dem Tschad oder Sierra Leone öffnen, wird enttäuscht. Das Gegenteil ist der Fall. »Migranten mittlerer Qualifikation«, so empfiehlt der SVR, sollten »in Branchen, die für Deutschland interessant sind«, eingesetzt werden: Pfleger, medizinisch-technische Assistenten, Metallarbeiter. Die Dauer ihres ununterbrochenen Aufenthalts »sollte nicht mehr als zwei Jahre betragen«. Klar müsse sein, dass diese Befristung auch »durchgesetzt« werde. Migranten, die auf die Idee kämen, hierzubleiben, müssten abgeschoben werden – natürlich zum Wohl der Entwicklung: »Denn gerade aus entwicklungspo­litischer Perspektive ist die Rückkehr ein für den Erfolg wichtiges Element.«&amp;#160;Lieber wäre es den Forschern allerdings, wenn auf Polizeibegleitung auf dem Rückflug verzichtet werden könnte. Um »eine freiwillige Rückkehr zu fördern«, regt der SVR deshalb an, die Qualifizierten bei Bedarf nach einer Weile wiederkommen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man mag nun finden, dass dies in einem Land, das sich seit dem Anwerbestopp für Gastarbeiter 1973 vehement gegen Zuwanderung wehrt, ein erster Schritt sei. Doch der eigentliche Zweck der Vorschläge dürfte sein, dafür zu sorgen, dass die Armen des Südens bleiben, wo sie sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Schlüsselwort heißt »Mobilitätspartnerschaften«. In solche sollen die Progamme »zirkulärer Migration« eingebettet werden, empfiehlt der SVR. »Mobilitätspartnerschaften« hat die EU in der Vergangenheit vor allem mit den Mittelmeeranrainern und osteuropäischen Staaten geschlossen. Die EU-Kommission erklärt in einem Papier vom März, worum es dabei geht: »Mobilitätspartnerschaften umfassen Vereinbarungen über Visa und legale Migration.«&amp;#160;Als Gegenleistung für diese »erhöhte Mobilität« müssen die Partner »ausreichende Finanzmittel für die Vorbeugung und Bekämpfung von irregulärer Migration und Menschenhandel bereitstellen und die Rückkehr irregulärer Migranten sicherstellen.«&amp;#160;Aus Ländern wie Tunesien oder Ägypten durften in der Vergangenheit jedes Jahr einige Tausend Menschen vorübergehend nach Europa kommen, wenn jene Länder dafür die Ost- oder Südflanke der EU dicht hielten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch nach den Revolten toben vor allem in Nordafrika heftige Auseinandersetzungen. In Tunesien etwa ist keineswegs ausgemacht, wer die anstehende erste freie Wahl für sich entscheiden wird. Klar ist aber: In allen Ländern Nordafrikas übt die EU seit Beginn des Arabischen Frühlings mächtigen Druck aus, damit die Grenzsicherungsabkommen, die einst mit Gaddafi, Ben Ali und Mubarak abgeschlossen wurden, erneuert werden. So verwundert es kaum, wen der SVR als »Herkunftsland« für Pilotprogramme zur zirkulären Migration im Blick hat: »Als Partnerländer kommen unter anderem die Maghreb-Staaten und Ägypten oder die GUS-Nachfolgestaaten in Frage.«&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es wäre gleichwohl falsch, die zirkuläre Migration als solche abzulehnen. Tatsächlich wollen viele, vielleicht gar die meisten Migranten, genau das: Ein paar Jahre arbeiten, Geld sparen und dann zurückkehren. Und auch die Bedeutung der Rücküberweisungen für die Entwicklungsländer kann kaum überschätzt werden. Die rund 30 Millionen Exilafrikaner haben nach Berechnungen der Weltbank im Jahr 2010 etwa 40 Milliarden Euro in ihre Länder überwiesen. Das übersteigt die gesamte jährliche Entwicklungshilfe für den Kontinent um gute ein Drittel. Der große Vorteil der Rücküberweisungen gegenüber finanzieller Entwicklungshilfe ist dabei, dass die Gelder nicht in Großprojekte fließen, an Auflagen geknüpft sind oder gleich im Norden ausgegeben werden müssen. Der »Trickle-down«-Effekt ist hier unmittelbar: Das Geld fließt direkt an die – oft ländliche – Bevölkerung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch derart begrenzte Lockerungen der Arbeitsmigration, wie sie dem SVR vorschweben, dürften Wanderungswilligen aus den Subsahara-Staaten kaum eine nennenswerte Perspektive bieten. Das zeigt ein Beispiel aus Mali. Dort hat die EU 2008 das Centre d’Information et de Gestion des Migrations (CIGEM) eröffnet. Es sollte nicht nur vor den Gefahren der illegalen Migration warnen, sondern auch ein »selektives Migrationsmanagement« entwickeln – so versprach es die EU bei der Eröffnung. Auswanderungswillige können sich dort über die Möglichkeiten legaler Mi­gration beraten lassen. Bei einem Besuch einer Delegation des EU-Parlaments im Mai 2010 zog der CIGEM-Direktor Abdoulaye Konaté Bilanz: Ganze 29 Saisonarbeiter seien im Vorjahr zum Gemüsepflücken auf die Kanarischen Inseln entsandt worden. »Wir haben gute Ergebnisse im Kampf gegen illegale Einwanderung. Aber wir sehen einen Mangel bei der zirkulären Migration«, sagte er. Bei der Zulassung von Saisonarbeitern sei »eine starke Zurückhaltung von Seiten der EU« zu beobachten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;äre_Migration&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/11348993830</link><guid>http://www.migrasia.net/post/11348993830</guid><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 05:06:42 -0400</pubDate><category>zirkul</category></item><item><title>Domestic Workers Convention may be landmark</title><description>&lt;a href="http://www.nytimes.com/2011/10/09/world/domestic-workers-convention-may-be-landmark.html?_r=2&amp;hp=&amp;pagewanted=all"&gt;Domestic Workers Convention may be landmark&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;The New York Times reports on the struggle to protect domestic workers, an overlooked group of 100 million people, many of them female migrant workers. Some progress has been made since an &lt;a href="http://www.ilo.org/ilc/ILCSessions/100thSession/media-centre/articles/WCMS_158371/lang--en/index.htm"&gt;international treaty to protect domestic workers&lt;/a&gt; was signed in June 2011: a Hong Kong Court struck down a law that excluded domestic workers from residency rights, and regions and countries around the globe pass laws to establish the vital principles of the convention which human rights campaigners call a “watershed”. However, many migrant workers servicing in the households of the rich are still suffering from violence, abuse and exploitation.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/11312088010</link><guid>http://www.migrasia.net/post/11312088010</guid><pubDate>Tue, 11 Oct 2011 05:43:00 -0400</pubDate><category>domestic workers</category><category>migrant workers</category><category>human rights</category><category>international conventions</category></item><item><title>Saudi Arabia executed eight migrant workers from Bangladesh</title><description>&lt;a href="http://www.amnestyusa.org/news/news-item/saudi-arabia-executes-eight-bangladeshi-nationals"&gt;Saudi Arabia executed eight migrant workers from Bangladesh&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;On Friday 7 October eight Bangladeshi nationals were executed in Saudi Arabia, according to a report by Amnesty International. The migrant workers were beheaded in public. They were sentenced to death for the alleged murder of an Egyptian man in April 2007. Since the end of the holy month of Ramadan executions have resumed in Saudi Arabia at an alarming rate. The recent beheadings bring the number of executions in this year to at least 58. Twenty of those executed in 2011 were foreign nationals, mostly migrant workers from poor and developing countries who often have no defence lawyer and are unable to follow court proceedings in Arabic.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/11220866346</link><guid>http://www.migrasia.net/post/11220866346</guid><pubDate>Sun, 09 Oct 2011 05:34:00 -0400</pubDate><category>bangladesh</category><category>human rights</category><category>saudi arabia</category><category>migrant workers</category></item><item><title>Teilerfolg: Migrantischer Gewerkschaftsaktivist klagt in Südkorea gegen seine Ausweisung</title><description>&lt;a href="http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-034-2011-3/prozess-gewonnen"&gt;Teilerfolg: Migrantischer Gewerkschaftsaktivist klagt in Südkorea gegen seine Ausweisung&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;Der philippinische Aktivist Michel Catuira, Vorsitzender der &lt;a href="http://migrant.nodong.net/?mid=home_eng"&gt;südkoreanischen Migrantengewerkschaft&lt;/a&gt; (MTU), hatte vor Gericht Einspruch gegen seine geplante Ausweisung eingelegt. Am 15. September 2011 urteilte das Verwaltungsgericht Seoul, Bestrebungen der koreanischen Einwanderungsbehörde, Catuira aus Südkorea auszuweisen, seien mit südkoreanischen Rechtsgrundsätzen und international verbrieften Menschenrechten unvereinbar. Die Einwanderungsbehörde legte nun Berufung ein und lehnt es weiterhin ab, Catuiras Antrag auf Verlängerung seines Visums stattzugeben. Amnesty International ruft daher nun zu einer Urgent Action auf.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/11095329589</link><guid>http://www.migrasia.net/post/11095329589</guid><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:55:23 -0400</pubDate><category>migrant workers</category><category>south korea</category><category>philippines</category><category>trade unions</category></item><item><title>Kompetent abschieben - Bericht zu Frontex von Anke Schwarzer</title><description>&lt;p&gt;Die europäische Grenzschutzagentur Frontex wird aufgerüstet und erhält Nachhilfe in Sachen Menschenrechte. Ihre Mitarbeiter verfrachten Menschen zur Abschiebung in Chartermaschinen, fragen Migranten über Routen und Helfer-Netzwerke aus, hindern Schiffe mit Flüchtlingen auf hoher See an der Weiterfahrt, drängen sie in Küstengewässer nord­afrikanischer Staaten ab oder schleppen sie dorthin zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International und das Deutsche Institut für Menschenrechte kritisieren seit vielen Jahren die in Teilen rechtswidrige Vorgehensweise der seit 2005 bestehenden europäischen Grenzschutzagentur Frontex. Pro Asyl berichtete von aggressiven Manövern, bei denen Migranten ohne Lebensmittel und Wasser auf unbewohnten Inseln vor der türkischen Küste ausgesetzt, ihre Boote fahruntüchtig gemacht oder Kollisionen mit kleinen Booten provoziert wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitte September stattete das Europaparlament die Agentur mit ihren rund 300 Mitarbeitern dennoch mit weiteren Vollmachten aus. Schon länger hatte sich Frontex darüber beklagt, dass Verhandlungen mit den einzelnen Mitgliedsstaaten über Aufträge zu kompliziert und langwierig seien. Nun hat sich die Agentur durchgesetzt und erhält mehr Personal, Geld und Befugnisse sowie eine eigene Ausrüstung, um selbständiger arbeiten zu können. Bislang hatten die einzelnen EU-Staaten lediglich freiwillige Zusagen über die Zahl der Beamten und Boote gemacht, die sie an Frontex zeitweise abgeben. Nach Angaben von Frontex sind diese Abmachungen oftmals nicht eingehalten worden. Mit der Reform müssen nun Mindestkontingente bereitgestellt werden, sie dürfen nur bei besonderen nationalstaatlichen Erfordernissen in einer Frist von 45 Tagen wieder abgezogen werden. Frontex kann künftig staatenübergreifende Abschiebungen nicht mehr nur koordinieren, sondern auch selbst veranlassen und durchführen. Außerdem darf Frontex nun Verbindungsbeamte in Drittländer entsenden, etwa um in der Migra­tionsabwehr in Nordafrika tätig zu werden. Die Handlungsfähigkeit der in Warschau ansässigen Agentur wird bedeutend ausgebaut und steigert womöglich die Bereitschaft der Mitgliedstaaten, sich an den Einsätzen zu beteiligen. Die EU geht damit weitere Schritte in Richtung des Aufbaus einer eigenen Grenzpolizei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast gleichzeitig mit der Reform der Grenz­schutz­agentur veröffentlichte Human Rights Watch (HRW) die Studie »The EU&amp;#8217;s Dirty Hands« zum Frontex-Einsatz in Griechenland. Dieser verstoße gegen die EU-Grundrechtecharta, kritisiert HRW. Migranten würden in Griechenland an überfüllte Aufnahmelager überstellt und seien dort Misshandlungen ausgesetzt. Im vergangenen Jahr griff Frontex an der Landgrenze zur Türkei 45.000 Menschen auf. Frontex streitet die Vorwürfe aber ab und betont, dass die Mitarbeiter nicht verantwortlich für den Zustand der Lager seien und die griechische Regierung immer wieder auf die Missstände dort hingewiesen hätten. Überdies schlägt HRW Schulungen für Frontex-Mitarbeiter, insbesondere zum Thema Menschenrechte, und andere Verbesserungen vor. Das neue Frontex-Mandat sieht dies ohnehin vor. »Wir haben zwar erreicht, dass Frontex einen Menschenrechtsbeauftragten bekommt. Leider wird dieser Beauftragte nicht unabhängig agieren können, weil er der Frontex-Führung unterstellt ist«, kritisierte Barbara Lochbihler, Abgeordnete der Grünen im Europa-Parlament. Ihre Fraktion, Die Grünen/Europäische Freie Allianz, hatte sich bei der Abstimmung Mitte September enthalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Frontex ist und bleibt der Mittelpunkt einer völlig verfehlten Politik der Bekämpfung von Migration«, erklärte hingegen die Europa-Abgeordnete Cornelia Ernst von der Partei »Die Linke«. Die Fraktion Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke sprach sich als einzige gegen das erweiterte Frontex-Mandat aus. Flüchtlingsaktivisten und andere Menschenrechtsgruppen kritisieren nicht nur die tödlichen Praktiken der Agentur und die mangelnde Un­abhängigkeit von Beobachtern, sondern stellen die gesamte Institution Frontex in Frage: »Freiheit statt Frontex. Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit«, lautete der Titel einer Stellungnahme der Netzwerke Afrique-Europe-Interact, Welcome to Europe und des Netzwerks Kri­tische Migrations- und Grenzregimeforschung im Frühjahr 2011. Frontex stehe für den Ausbau eines tödlichen Grenzregimes, für das in einer freien Welt kein Platz sei. Doch eine andere Politik sei nicht gewollt. Stattdessen führten die EU-Verantwortlichen einen Krieg an den Außengrenzen, so die Kritiker. Eine abschließende Zustimmung der Mitgliedsstaaten zur Stärkung von Frontex steht zwar noch aus, dürfte jedoch eine reine Form­sache sein. Die neuen Regeln werden voraussichtlich im Dezember in Kraft treten.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/10988509314</link><guid>http://www.migrasia.net/post/10988509314</guid><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 19:54:00 -0400</pubDate><category>frontex</category><category>European Union</category><category>border control</category></item><item><title>Conference "Korea Diaspora: Beyond Colonialism and Cold War" | 6-8 October 2011</title><description>&lt;a href="http://korientation.de/2011/09/konferenz-korean-diaspora-beyond-colonialism-and-cold-war/"&gt;Conference "Korea Diaspora: Beyond Colonialism and Cold War" | 6-8 October 2011&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;The international conference to is organised by the Department for Chinese and Korean Studies at the University of Tübingen in Germany: “The conference assembles historians, political scientists, sociologists, and Korean Studies specialists, thus tackling the issue of Korean migration and diaspora from a trans-disciplinary perspective. Case studies of Korean Diasporas in Japan, China, Northeast and Central Asia, Germany, the United States, and the Koreas will be combined with theoretical reflections on migration and diaspora beyond the meta-narratives of colonialism and cold war.”&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/10855663580</link><guid>http://www.migrasia.net/post/10855663580</guid><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:24:19 -0400</pubDate><category>diaspora</category><category>events</category><category>south korea</category><category>north korea</category><category>germany</category></item><item><title>Afghans are largest group of asylum seekers in Germany</title><description>&lt;p&gt;According to figures published by the &lt;a href="http://www.bamf.de/"&gt;German Federal Office for Migration and Refugees (BAMF)&lt;/a&gt; in September, 32,157 persons were seeking asylum in Germany from January to August 2011. The largest group of asylum seekers are of Afghan origin (5,424 persons). These are followed by people from Iraq (3,944), Iran (1,978), Serbia (1,913) and Syria (1,610). More than three quarter of the applications were either rejected or withdrawn. 16 per cent of those seeking shelter were officially recognised as refugees according to the Geneva Refugee Convention, and only 1.5 per cent were authorised asylum under article 16a of the German Basic Law.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.migrasia.net/post/10762186177</link><guid>http://www.migrasia.net/post/10762186177</guid><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 05:04:24 -0400</pubDate><category>germany</category><category>afghanistan</category><category>asylum</category></item></channel></rss>

