The international conference to is organised by the Department for Chinese and Korean Studies at the University of Tübingen in Germany: “The conference assembles historians, political scientists, sociologists, and Korean Studies specialists, thus tackling the issue of Korean migration and diaspora from a trans-disciplinary perspective. Case studies of Korean Diasporas in Japan, China, Northeast and Central Asia, Germany, the United States, and the Koreas will be combined with theoretical reflections on migration and diaspora beyond the meta-narratives of colonialism and cold war.”
Hinweis auf eine Veranstaltung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt am 16.-21. Oktober 2011 in Eichstätt.
Auf der Veranstaltung im Rahmen der Reihe Korea-Madang werden am 31. August 2011 die beiden Filme “The Returnee” und “The Deported” des aus Bangladesh stammenden Regisseurs Mahbub Alam Pollob gezeigt. Die beiden Filme setzen sich mit der schwierigen Lage von WanderarbeiterInnen in Südkorea und der politisch motivierten Abschiebung von Aktivisten auseinander.
Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit zwei Berliner AktivistInnen, die zum einen mit der Situation von MigrantInnen in Südkorea vertraut sind und zum anderen selbst in Berlin für die Rechte von MigrantInnen aktiv sind.
Folgt man der Definition der Vereinten Nationen leben in Asien mehr als 53 Millionen MigrantInnen. China, Indien und die Philippinen sind heute die wichtigsten Herkunftsländer internationaler Migration. Dabei sind längst nicht mehr nur Nordamerika und Europa das Ziel der grenzüberschreitenden Wanderung, sondern zunehmend auch andere asiatische Länder wie die arabischen Golfstaaten oder die südost- und ostasiatischen Tigerstaaten. Doch auch Indien gehört zu den zehn wichtigsten Empfängerländern weltweit.
Die vielfältigen Formen der innerasiatischen Migration sowie ihre Bedeutung für Herkunfts- und Zielländer waren Thema des Workshops “Migration und ihre Grenzen: Asien als Perspektive?”, der am 17. und 18. September 2010 in Berlin stattfand. Zentrale Thesen sowie eine Zusammenfassung der Vorträge und Diskussionen finden sich in der Dokumentation des Workshops.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Korea-Verband e.V. und dem Südasien-Informationsnetz e.V. Gefördert wurde sie von InWent, der LEZ Berlin und dem eed.